Häufig gestellte Fragen

1. Können auch einzelne Elemente aus dem Dienstleistungsangebot beauftragt werden?

2. Welche Kosten entstehen bei der Abwicklung eines Nachlasses?

3. Wie wird ermittelt, ob die Beauftragung von LEGATUR die gegenüber einer Bearbeitung im Hause günstigere Variante der Nachlassabwicklung ist?

4. Die Anzahl der Nachlässe, die bei unserer Organisation jährlich eingehen, schwankt zwischen zehn und zwanzig. Ist die Beauftragung von LEGATUR bei dieser Größenordnung sinnvoll?

5. Bisher hatten wir Bedenken, überschaubare Nachlässe mit einem Aktivvermögen unter 25.000 € anzunehmen, da wir ja auch die Nachlassverbindlichkeiten übernehmen müssen. Auch schien uns der Gesamtaufwand im Verhältnis zum zu erwartenden Ertrag zu hoch. Bietet LEGATUR für dieses Problem eine Lösung an?

6. Welche Möglichkeiten bietet LEGATUR für Organisationen, die sich bisher noch nicht mit der Gewinnung von Nachlässen befasst haben, dies aber zukünftig in Angriff nehmen wollen?

7. Wir sind in Kontakt zu einem potenziellen Legatgeber, der sein Unternehmen im Wege der vorweggenommenen Nachfolge auf unsere Stiftung übertragen möchte. Das Unternehmen wird in der Rechtsform einer GmbH geführt. In diesem Zusammenhang haben wir von der Möglichkeit der Management-Buy-Out-Stiftung erfahren – ein Konzept, das in unserem Fall grundsätzlich umsetzbar wäre. Wir haben jedoch Bedenken dahingehend, dass uns ein Imageschaden für den Fall entsteht, dass das Unternehmen insolvent wird. Gibt es Alternativen?

8. Wir bekommen letztwillige Verfügungen, in denen Testamentsvollstreckung angeordnet, ein Testamentsvollstrecker jedoch namentlich nicht benannt ist. Bisher haben wir gewartet, bis das Nachlassgericht einen Testamentsvollstrecker ernannt hat. Leider haben wir dabei die Erfahrung machen müssen, dass die Qualität der Nachlassabwicklung sehr unterschiedlich ist. Was können wir tun?

Antworten

1. Können auch einzelne Elemente aus dem Dienstleistungsangebot beauftragt werden?

Das Angebot von LEGATUR ist modular aufgebaut. Es können daher auch einzelne Dienstleistungen aus dem Katalog abgerufen werden.

War LEGATUR im Rahmen einer Vorsorgevollmacht tätig, ist es natürlich sinnvoll, auch die Nachlassabwicklung von LEGATUR durchführen zu lassen.

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2. Welche Kosten entstehen bei der Abwicklung eines Nachlasses?

Vorab: die Kosten der Abwicklung eines Nachlasses werden immer dem Nachlass entnommen, sodass ein Nachlassnehmer, also beispielsweise eine steuerbegünstigte Organisation, nicht in Vorlage treten muss.

Im Einzelnen bietet LEGATUR für Nachlassabwicklungen folgende Honorarvereinbarungen an:

Die aufgeführten Kosten verstehen sich immer zzgl. Aufwendungen (z. B. Reisekosten), Auslagen und Mehrwertsteuer.

Die Kosten für die Inanspruchnahme weiterer Unternehmen (z. B. für Haushaltsauflösung oder Steuererklärung) versucht LEGATUR so gering wie möglich zu halten.

3. Wie wird ermittelt, ob die Beauftragung von LEGATUR die gegenüber einer Bearbeitung im Hause günstigere Variante der Nachlassabwicklung ist?

Anhand des Nachlassaufkommens der vorangegangenen Jahre erstellt LEGATUR gegen überschaubares Honorar eine Analyse des Aufwandes für die in gleicher Weise zu erwartenden zukünftigen Nachlässe. LEGATUR ermittelt dabei den Arbeitsaufwand aufgrund von bisher gewonnen Erfahrungswerten und stellt zusätzlich die Kosten dar, die nach den verschiedenen von LEGATUR angebotenen Vergütungsmodellen entstehen. Diese Kosten können dann mit den Personalkosten, die in der Organisation entstehen, verglichen und so die für die Organisation günstigste Lösung ermittelt werden.

4. Die Anzahl der Nachlässe, die bei unserer Organisation jährlich eingehen, schwankt zwischen zehn und zwanzig. Ist die Beauftragung von LEGATUR bei dieser Größenordnung sinnvoll?

Die Beantwortung dieser Frage hängt wesentlich davon ab, ob die Nachlässe einfach strukturiert sind (z. B. Geltendmachung eines Geldvermächtnisses) oder eine komplexe Nachlassabwicklung ansteht (z. B. Erbengemeinschaft mit natürlichen Personen, mehrere Immobilien, komplexe Vermögensstruktur).

Daher sollte jeweils entschieden werden, ob die Übertragung einer Nachlassabwicklung im Einzelfall Ressourcen schont, die anderweitig sinnvoller, etwa bei der zur Legatakquise erforderlichen Kontaktpflege, eingesetzt werden können.

5. Bisher hatten wir Bedenken, überschaubare Nachlässe mit einem Aktivvermögen unter 25.000 € anzunehmen, da wir ja auch die Nachlassverbindlichkeiten übernehmen müssen. Auch schien uns der Gesamtaufwand im Verhältnis zum zu erwartenden Ertrag zu hoch. Bietet LEGATUR für dieses Problem eine Lösung an?

Natürlich können auch wir das Risiko einer Überschuldung des Nachlasses – etwa bei lang andauernder Pflegebedürftigkeit des Legatgebers – nicht mit letzter Sicherheit abschätzen.

Richtig ist auch, dass die Nachlassverbindlichkeiten und die Abwicklungskosten einen erheblichen Anteil des gesamten Nachlasses ausmachen.

Erbschaften, deren Aktivmasse deutlich unter 10.000 € liegt, sind daher auch für LEGATUR nicht rentabel abzuwickeln. In allen übrigen Fällen kann sich die Beauftragung von LEGATUR jedoch lohnen.

Die unter 2. genannten Vergütungsmodelle können in derartigen Fällen jedoch nicht zugrunde gelegt werden. Bei Nachlässen mit einem zu erwartenden Aktivvermögen zwischen 10.000 und 25.000 € bietet LEGATUR jedoch an, die Abwicklung – nach Abzug der Kosten (für Reisen, Übernachtungen, Haushaltsauflösung) – bei hälftiger Teilung des verbleibenden Überschusses zu übernehmen.

6. Welche Möglichkeiten bietet LEGATUR für Organisationen, die sich bisher noch nicht mit der Gewinnung von Nachlässen befasst haben, dies aber zukünftig in Angriff nehmen wollen?

LEGATUR kann die Organisation bei der Gewinnung von Nachlässen von Anfang an begleiten. In einem Vorgespräch entwickelt LEGATUR gemeinsam mit den für die Nachlassgewinnung und -abwicklung zuständigen Mitarbeitern sowie den jeweiligen Entscheidungsträgern einen Maßnahmenkatalog und stellt diesen unter Berücksichtigung der in der Organisation zur Verfügung stehenden personellen Kapazitäten in einen zeitlichen Rahmen.

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7. Wir sind in Kontakt zu einem potenziellen Legatgeber, der sein Unternehmen im Wege der vorweggenommenen Nachfolge auf unsere Stiftung übertragen möchte. Das Unternehmen wird in der Rechtsform einer GmbH geführt. In diesem Zusammenhang haben wir von der Möglichkeit der Management-Buy-Out-Stiftung erfahren – ein Konzept, das in unserem Fall grundsätzlich umsetzbar wäre. Wir haben jedoch Bedenken dahingehend, dass uns ein Imageschaden für den Fall entsteht, dass das Unternehmen insolvent wird. Gibt es Alternativen?

Wenn Ihre Stiftung die Verantwortung für das Unternehmen übernimmt, kann eine Insolvenz mit allen negativen Konsequenzen für die Stiftung nachteilig sein. Zwar sind keine finanziellen Verluste zu erwarten, die über die Beteiligung hinausgehen, doch könnten Reputationsschäden entstehen.

Für Ihre Stiftung kommt es aber vor allem darauf an, dass ihr die Erlöse des Unternehmens zufallen. Insofern könnte dem Unternehmer zu empfehlen sein, seine eigene Management-Buy-Out-Stiftung(MBO-Stiftung) zu gründen, deren Zweck die Förderung der satzungsgemäßen Zwecke Ihrer Stiftung ist. Dies gilt besonders für die Zeit, in der das Unternehmen noch nicht in vollem Umfang auf den Nachfolger übertragen ist.

Das Management der vom Unternehmer gegründeten MBO-Stiftung könnte LEGATUR gewährleisten. So ist die formale Trennung zwischen Ihrer und der neu gegründeten MBO-Stiftung sichergestellt. Ihrer Stiftung blieben aber alle Ertrage für die Verwirklichung ihrer gemeinnützigen Zwecke.

8. Wir bekommen letztwillige Verfügungen, in denen Testamentsvollstreckung angeordnet, ein Testamentsvollstrecker jedoch namentlich nicht benannt ist. Bisher haben wir gewartet, bis das Nachlassgericht einen Testamentsvollstrecker ernannt hat. Leider haben wir dabei die Erfahrung machen müssen, dass die Qualität der Nachlassabwicklung sehr unterschiedlich ist. Was können wir tun?

Sie haben die Möglichkeit, LEGATUR damit zu beauftragen, die Tätigkeit des vom Nachlassgericht ernannten Testamentsvollstreckers zu begleiten. Gerade unerfahrene Testamentsvollstrecker sind für professionelle Unterstützung häufig durchaus dankbar.

Wir raten jedoch dazu, unverzüglich nach der Testamentseröffnung in einem kurzen Schreiben an das Nachlassgericht LEGATUR direkt als Testamentsvolltrecker zu empfehlen. Es besteht zwar kein Rechtsanspruch auf die Ernennung von LEGATUR – häufig wird das Gericht der Empfehlung aber folgen.

Einen Formulierungsvorschlag für eine entsprechende Empfehlung halten wir für Sie bereit. Sprechen Sie uns einfach an.

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